Von Kaisern und Konsuln II Austrian Embassy Addis Abeba Occasional Papers

Von Kaisern und Konsuln II Austrian Embassy Addis Abeba Occasional Papers
Softcover , 110 Seiten
Unsere Autoren: Agstner, Rudolf
ISBN: 978-3-902575-21-0
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Deutsch, Französisch

Erschienen: 2009

Preis: € 12,00  zuzügl. Versandkosten

Von Kaisern und Konsuln II, der siebte Band der Austrian Embassy Addis Abeba Occasional Papers, enthält eine Sammlung von Artikeln, die der österreichische Diplomat und Historiker Rudolf Agstner im Laufe der letzten 10 Jahre verfasst hat und welche bisher nicht oder nur in sehr gekürzter Version veröffentlich wurden.

Mit der Ausweitung des k.k. Konsularwesens nach dem „Ponente“, den Ländern im Westen, kam es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Errichtung zahlreicher Konsulate, nach heutiger Diktion Honorarkonsulate, an der französischen Mittelmeer- bzw. Atlantikküste und am Ärmelkanal. 
In Bosnien-Herzegowina bestand zwischen 1806 und 1821 ein k.k. Konsulat in Travnik; erst 1849 kam es zu einer neuerlichen, diesmal wesentlich ausgeweiteten, konsularischen Präsenz des Habsburgerreiches in dieser osmanischen Provinz. Sie fand 1880 nach der vom Berliner Kongreß 1878 beschlossenen Besetzung von Bosnien – Herzegowina durch Österreich-Ungarn ihr Ende. 
Das k.u.k. Vizekonsulat in der Provinz Limburg (Niederlande) bestand nur wenige Jahre während des 1. Weltkriegs; Aufgabe des Amtes war die Betreuung österreichischer und ungarischer „Gastarbeiter“ welche in den Limburger Kohlengruben Beschäftigung gefunden hatten.
Die nächsten beiden Artikel widmen sich der Praxis der Österreichisch- Ungarischen Monarchie bzw. der Republik Österreich bei der Unterbringung ihrer Botschaften und Generalkonsulate. Das Problem ist nicht neu, wie am Beispiel der Geschichte des k.u.k. Gesandtschafts- / Botschaftspalais in Washington dargestellt wird. Der Ballhausplatz dachte erst sehr spät und lange nach anderen Staaten an den Ankauf oder den Neubau von Gebäuden. „‚… In vollkommen ungenügender Weise mietweise untergebracht…‘ - Notizen zur Ubikation österreichischer Vertretungsbehörden 1918-1959“ zeigt auf, dass Österreich – wie schon Österreich-Ungarn – für eine repräsentative Unterbringung von Vertretungsbehörden meist das Geld fehlte. 
Der Artikel Von k.u.k. Honorarkonsulat zur Österreichischen Botschaft Tripolis – Österreichs Präsenz in Libyen seit 1900“ erinnert aus Anlaß des 40. Jahrestages der libyschen September-Revolution an die Beziehungen Österreichs mit Libyen im 20. Jahrhundert.

LESEPROBEN:

http://www.fassbaender.com/pdf/addis_leseprobe1.pdf

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